Christiane ist 67 und lebt in einem Vorort von Hamburg. 38 Jahre lang war sie Buchhalterin. Zahlen, Termine, Namen – sie hatte alles im Kopf. Ihre Familie nannte sie liebevoll „unser Kalender“.
Vor etwa zwei Jahren fing es an. Erst kleine Dinge. Dann vergaß sie den Geburtstag ihrer Schwester. Dann stand sie vor dem Bankautomaten und die PIN war weg.
An einem Sonntag saß die ganze Familie am Kaffeetisch. Christiane erzählte begeistert von ihrem neuen Rosenstrauch im Garten. Da legte ihre zehnjährige Enkelin Lena die Gabel hin und sagte ganz leise:
„Oma, das hast du uns heute schon zweimal erzählt.“
Es wurde still am Tisch. Ihre Tochter schaute auf ihren Teller. Ihr Schwiegersohn räusperte sich.
Christiane lachte. Aber in der Nacht lag sie wach. Sie dachte an ihre eigene Mutter. Und sie wusste: Sie wollte nicht, dass ihre Enkel sich eines Tages Sorgen um sie machen müssen.
Am nächsten Morgen setzte sie sich an den Computer. Keine starken Medikamente, keine Koffeinbomben, keine leeren Versprechen. Sie suchte etwas, das sie jeden Tag einfach nehmen konnte – und das ihren Kopf mit ausgewählten Nährstoffen unterstützt.
Sie war skeptisch. Als Buchhalterin glaubt man nur, was man sieht. Aber es gab eine 60-Tage-Garantie. Was hatte sie zu verlieren – außer noch mehr Sonntage wie diesen?
Christiane, Jürgen und Anneliese stehen auf dieser Seite stellvertretend für viele Menschen über 55. Ihre Geschichten sind Beispiele.